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Vorrang für „einfache Lösungen“


Magnetkupplungspumpen von MUNSCH ersetzte Pumpen mit doppeltwirkenden Gleitringdichtungen
Bild: MUNSCH heavy-duty Magnetkupplungspumpe der CM Serie mit externer Flüssigkeitsvorlage

 

In einem Herstellungsbetrieb für Pflanzenschutzmittel haben Magnetkupplungspumpen mit externer Flüssigkeitsversorgung doppeltwirkende Gleitringdichtungen weitgehend verdrängt – und das bei äußerst schwierigen, unreinen Fördermedien. Heute ist das Vertrauen in diese Lösung so groß, dass sie über den Betrieb hinaus zu einer Standardlösung geworden ist. Ein Fall zum Nachahmen?

Die Idee, eine Magnetkupplungspumpe an genau den Stellen einzusetzen, an denen diese Tech-nologie bereits zuvor versagt hatte (zum Beispiel, weil klebrige Feststoffe den Magnetantrieb zusetzten), entstand aus der Abwägung betrieblicher und ökonomischer Notwendigkeiten. Denn eine Pumpe mit doppeltwirkender Gleitringdichtung erfordert, neben einem Mindestmaß an Instrumentierung oder anderweitiger engmaschiger Überwachung, auch Fachkenntnisse für die Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb.
Da Fördermedien in Pflanzenschutzbetrieben oftmals TA-Luft-, MAK- oder Ex-Erfordernissen unterliegen, sind minderwertige Lösungen auf jeden Fall ausgeschlossen.

Die hier vorgestellte Lösung des Kunststoffpumpen-Spezialisten MUNSCH ist denkbar einfach im Aufbau:
Eine an die Standardanschlüsse des Magnetantriebes angeschlossene ½‘‘ Leitung ermöglicht die Befüllung des Magnetraumes mit sauberer Flüssigkeit. Die Gestaltung des Gleitlagers verhindert dabei, dass diese Flüssigkeitsvorlage in den Pumpenraum entweicht oder giftiges Medium von dort in die Vorlage zurück fließt. Dieses Flüssigkeitsreservoir reicht aus, den Magnetantrieb und die Gleitlager innerhalb der Betriebsgrenzen sicher zu versorgen – und das bis zu Drehzahlen von 3‘000 min-1. Der Füll-stand wird etwa 20 cm oberhalb der Wellenmitte visuell über ein einfaches Schauglas überwacht.

Die Vorlage arbeitet drucklos und wird über die angebrachten Armaturen hermetisch verriegelt. Tatsächlich sind keine weiteren Überwachungen vorgesehen (an keiner der eingesetzten Pum-pen!).
Der Füllstand im Magnetraum wird im Zuge regelmäßiger Betriebsbegehungen (ca. 1 x pro Wo-che) geprüft. Aufgefüllt werden die Maschinen, gleich ob langsam- oder schnelldrehend, in weitaus größeren Intervallen.

Die Menge an Pumpen, die der Betreiber in einem großen Chemiepark auf diese Weise zum Einsatz gebracht hat, liefert dem Prinzip die notwendige Systemsicherheit und auch dem Hersteller eine zusätzliche Perspektive für künftige Interventionen an Magnetkupplungspumpen, die unter Feststofflasten leiden.

 

 

Quelle & Bild: MUNSCH Chemie-Pumpen GmbH

 

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