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Passgenaue Pulsationsdämpfung mit PULSATROL 900

FELUWA entwickelt System zur automatischen Anpassung des Gasvolumens für optimale Pulsationsdämpfung

Schwankende Betriebsparameter stellen Betreiber vor Herausforderungen, da für viele Anwendungen im Bergbau oder der Verfahrenstechnik ein gleichmäßiger Förderstrom essenziell ist. Kommen aufgrund der Komplexität der Förderaufgabe oszillierende Verdrängerpumpen zum Einsatz, werden verschiedene Bauformen eingesetzt, um die bauartbedingt auftretenden Volumenstromschwankungen auszugleichen. Für konstante Betriebsbedingungen finden individuell angepasste traditionelle Pulsationsdämpfer mit Luft- bzw. Gaspolster (Druckwindkessel) oder sogenannte Schlauchmembran-Pulsationsdämpfer (PULSORBER) mit stickstoffgefüllten Blasenspeichern Verwendung. Kommen schwankende, flexible Betriebsparameter hinzu, bedarf es einer Weiterentwicklung bewährter Systeme.

 

PULSATROL 900

FELUWA hat ein System zur automatischen Anpassung des Gasvolumens im PULSORBER an die schwankenden Betriebsbedingungen entwickelt, um eine optimale Dämpfung in jedem Betriebsbereich zu erreichen.

Automatisierte Variation des Befüllungsdrucks:

FELUWA Pulsationsdämper mit Touch-Panel

 

Steigt der Förderdruck der Pumpe, reduziert sich das ausgleichende Gasvolumen im Pulsationsdämpfer und folglich die Pulsationsdämpfung. Sinkt der Förderdruck der Pumpe, erweitert sich das ausgleichende Gasvolumen und verhindert unter Umständen eine effektive Pulsationsdämpfung. Die Änderung des Gasvolumens bewirkt eine vertikale Bewegung der Führungsstange, deren Position über Sensoren erfasst wird.

Je nach Position der Führungsstange wird aus einer externen Quelle Stickstoff mit Überdruck in den PULSATROL ergänzt oder in die Atmosphäre abgelassen. Somit ist sichergestellt, dass das Gaspolster im Pulsationsdämpfer über den gesamten Prozess optimal ausgeprägt ist und die effektive Dämpfung der Pulsation für einen gleichmäßigen, kontinuierlichen Förderstrom sorgt.

Alle erforderlichen Werte können über das Touch Panel abgelesen werden.

zu geringes Gasvolumen im Pulsationsdämpfer   zu hohes Gasvolumen im Pulsationsdämpfer
Zu geringes vs. zu großes Gasvolumen im Pulsationsdämpfer.

 

Über den Sensorbildschirm können zudem die für den Betrieb wichtigen Parameter wie die Dauer des Befüllimpulses oder der Mindestdruck der Stickstoffversorgung während der Inbetriebnahme oder im Betrieb optimiert werden. Ebenso kann der PULSORBER im manuellen Modus über das Touch Panel gefüllt und entleert werden.

Außerdem lässt sich der PULSATROL 900 in die Steuerung FELUWA Pump Condition Guard Smart integrieren.  Das Steuerungs-, Diagnose- und Überwachungssystem dient dem sicheren und zuverlässigen Betrieb der FELUWA MULTISAFE® Doppel-Schlauchmembranpumpen.

Auf Basis des PULSORBER 900 stehen auch kleinere Pulsationsdämpfer mit einem Gasvolumen von 45 Litern zur Verfügung, die bei kleineren Pumpen zum Einsatz kommen.

 

 

Quelle & Grafiken: FELUWA Pumpen GmbH

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