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LEWA sorgt für höchste Produktionssicherheit

Die aseptische Membranpumpe von LEWA

Ihr großer Vorteil in Bezug für die Homogenisation liegt darin, dass Membranpumpen konstruktionsbedingt für einen robusten 24/7-Dauerbetrieb ohne wesentlichen Verschleiß ausgelegt sind.
Ein hermetisch dichter Arbeitsraum erlaubt einen kontinuierlichen Reinigungsprozess (CIP/SIP) und anschließend unterbrechungsfreie Produktionsprozesse. (Bild: LEWA GmbH)

 

Listerien in Käse, E. Coli-Bakterien in Fleisch und Salmonellen in Babymilch – zuletzt häufen sich Lebensmittelskandale und Renommee-schädigende Rückrufaktionen großer Hersteller. Dies sensibilisiert zunehmend die Verbraucher und erhöht den Druck auf die Branche. Besonders bei hygienisch anspruchsvollen und empfindlichen Produkten ist eine lückenlose Produktionshygiene mit einwandfreien Prozessschritten zu beachten. Hierbei empfiehlt sich die thermische Kurzzeitbehandlung, die dafür sorgt, dass pathogene Mikroorganismen abgetötet werden und die Haltbarkeit der Produkte verlängert wird. Da eine Hochdruckhomogenisation nach einer thermischen Behandlung Lebensmittel nicht wieder verunreinigen darf, ist bei allen eingesetzten Komponenten auf eine hygienegerechte beziehungsweise aseptische Konstruktion, Materialwahl sowie Applikation zu achten.

Prozessmembranpumpen von LEWA bieten hier eine optimale Lösung: Sie verfügen über einen hermetisch dichten Arbeitsraum, der über die Membran von Hydraulikraum und Prozessumgebung hermetisch abgetrennt ist. Dies verhindert eine Fluidraumverunreinigung nach innen und schließt somit eine Kontamination des Prozessraumes einschließlich der Lebensmittel aus.

Membranpumpen arbeiten konstruktionsbedingt ohne dynamische Dichtungssysteme. Daher gibt es weder eine Emission beziehungsweise einen Substrataustritt nach außen, noch einen Keimeintritt nach innen, so dass eine Kontamination des Fluides ausgeschlossen werden kann. Damit ist die Membranpumpe für anspruchsvolle Einsätze prädestiniert. Auch die Materialien für den Membranpumpenkopf entsprechen den hygienischen Standards: Hierbei wird geeignetes Pumpenkopfmaterial wie Edelstahl 1.4404 oder alternativ besonders korrosionsbeständige austenitische Werkstoffe wie beispielsweise 1.4439 oder 1.4462 (Duplex) benutzt. Dabei können polierte Oberflächen mit einem RA-Wert <0,8 µm und totraumarme sowie spaltfreie Fluidräume wiederholt effiziente CIP/SIP-Reinigungsschritte ermöglichen und damit einen sterilen Betrieb ohne Demontagen sicherstellen. Außerdem können LEWA Prozessmembranpumpen je nach Prozessanforderung und erforderlicher Druckstufe mit einer EU 10/2011-konformen, mehrlagigen PTFE-Membran (bis 700 bar) ausgerüstet werden. Beispielsweise trägt dies im Prozess der Milchproduktion im Wesentlichen dazu bei, dass ein Prozess ohne unerwünschte Mikroorganismen über die notwendige Prozesszeit bis zur nächsten CIP aufrechterhalten werden kann.

 

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