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Kunststoffpumpen – Zuhause im Salz

Korrosionsbeständigkeit stellt besondere Anforderungen bei der Gewinnung von Brom

Kunststoffpumpen zur Brom-Gewinnung


Die Gewinnung von Brom stellt wie kein anderer Prozess Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit von Anlagenkomponenten. Sogar das Ausgangsmaterial, Meerwasser oder Salzsolen, und die entstehen-den Abwässer erfordern Anlagenkomponenten, die dauerhaft beständig sind. Die Stoffströme in der Bromgewinnung sind groß – welche Pumpen kommen also in Frage?

 

Sichere Anlagenkomponenten sind die Basis 

Salz ist nicht nur in der Suppe wichtig. Salze enthalten Elemente wie Chlor, Kaliumverbindungen und Brom sind im wahrsten Sinne elementar für eine Vielzahl feinchemischer Prozesse und damit auch für Produkte, die wir alle nutzen. Anlagen zur Gewinnung von Brom sind, neben der andauernden Korrosionsbelastung, auch wegen der Gefahr für Menschen und Umwelt durch hohe Sicherheitsanforderungen geprägt. Anforderungen, die auch an Kreiselpumpen gestellt werden.

Apparate und Rohrleitungen aus Glas oder mit Emailbeschichtung – der Standard in der Bromgewinnung – erfordern in der Herstellung viel Spezialwissen und haben sich bewährt – und Kreiselpumpen aus Kunststoff gehören dazu. Dichtigkeit und Sicherheit sind hier oberstes Prinzip und nur durch Jahrzehnte im Apparatebau, in der Dichtungs- und in der Pumpentechnik erreichbar.

Während Kunststoffpumpen für kleine Mengen oder Dosieraufgaben in vielen Industrien bekannt und akzep-tiert sind, fällt die Wahl bei größeren Fördermengen oft automatisch auf Metallpumpen. Dabei sind Salzsolen und auch Meerwasser keine einfachen Fördermedien. Edelstähle mit hohen Wirksummen (Kennzahl für den Schutz vor Spalt- und Lochkorrosion) oder sogar Nickelbasiswerkstoffe sind erforderlich.

erade bei wech-selnden Betriebsbedingungen, der Anwesenheit von Chlor, Chloriden oder Fluoriden, sind die metallischen Materialien aber oft sehr intolerant.

 

Keine Überraschungen mehr

Sie ahnen es: Kunststoffe können es besser. Für sie gibt es keine Überraschungen, keine Korrosion... und dabei sind sie meist noch verschleißbeständiger als hochlegierte Metalle, wenn beispielsweise Sand oder andere ungelöste Feststoffe in die Pumpe geraten. Und es kommt noch besser: Kunststoffpumpen gibt es in beinahe so vielen Größen und Dichtungsvarianten, wie Sie es von metallischen Pumpen gewohnt sind. 
MUNSCH-Kunststoffkreiselpumpen entsprechen gängigen ISO-Normen und sind auch für Ex-Bereiche ein-setzbar. Eine Auswahl weniger Kunststoffe genügt, um riesige Anwendungsfelder abzudecken. 
Wichtig für Anwendungen, in denen Inhaltsstoffe zur Permeation neigen (wie bei der Gewinnung von Brom oder der Herstellung von Chlor) ist die Verwendung möglichst dickwandiger Vollkunststoffpumpen.  

 

Kommunikation mit dem Pumpenhersteller? 

Ein wichtiger Aspekt, den es bei der Auswahl des Pumpenfabrikates zu berücksichtigen gilt, ist die Wellenab-dichtung. Hier gibt es keine beste oder schlechteste Lösung. Neben der Verfügbarkeit verschiedener Dich-tungssysteme, entscheidet nämlich oftmals die genaue Abstimmung zwischen Pumpenhersteller und –Betreiber oder Planer, ob die bestmögliche Hydraulik oder das bestmögliche Dichtungssystem zum Einsatz kommen.

Das gilt im Übrigen auch für die Absicherung von Kreiselpumpen. Pumpenspezialisten wie MUNSCH investieren und kommunizieren viel, um die Verfahren und Prozesse ihrer Kunden zu verstehen. Das hilft nicht allein dabei unsere Neugier zu befriedigen, sondern führt am Ende zu wichtigen Erkenntnissen und Maßnahmen, die bei-den Seiten nützen.

 

 

Quelle & Bilder: MUNSCH Chemie-Pumpen  

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