Pumpen-Technologien -
vielseitig einsetzbar

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Zellstoff & Papier

Die Herstellung von Papier ist eine der ältesten Kulturtechniken, die seit ihrer Entdeckung vor mehr als 2000 Jahren auf dem gleichen Prinzip beruht: In Wasser aufgelöste Pflanzenfasern verbinden sich bei ihrer Enwässerung auf einem Sieb zu einem zusammenhängenden Vlies - dem Papier.

Moderne Papiermaschinen verkürzen die Zeitdauer vom ersten Auftreffen der Faser-Wasser-Suspension auf das Sieb bis zum fertigen Paier auf wenige Sekunden. Sie unterscheiden sich vor allem nach der Art des erzeugten Papiers oder Kartons und nach der Art der eingesetzten Rohstoffe.

 

Der Verfahrensverlauf lässt sich in vier wesentliche Bereiche unterscheiden:

  • die Stoffaufbereitung
  • die Papiermaschine
  • die Veredelung und
  • die Ausrüstung.

Da im Verfahren viel Wasser eingesetzt wir, verfügen Papierfabriken oft auch über eigene Abwasseraufbereitungsanlagen.

In allen Prozessschritten und der Abwasserbehandlung kommen verschiedene Pumpenarten zum Einsatz.

Erfolgreiche Anwendungsbeispiele

Altpapier, chemisch hergestellter Zellstoff und mechanisch zerfaserter Holzstoff werden unter der Zugabe von Wasser aufgelöst, papierfremde Stoffe werden aussortiert. Je nach gewünschter Papiersorte werden der Mischung verschiedene Füll- und Hilfsstoffe zur Verbesserung der Papierqualität und Erhöhung der Produktivität der Anlage zugefügt.
Zur Förderung der Faser-Wasser-Suspension werden in der Regel große Kreiselpumpen verwendet.

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Kreiselpumpen

Der Stockauflauf dient dazu die Faser-Wasser-Suspension so auf die Siebe aufzubringen, dass sich die Fasern bestmöglich verteilen und orientieren. Gleichzeitig läuft überschüssiges Wasser ab oder wird abgesaugt. In der nachfolgenden Trocknung durchlaufen die Papierbahnen zunächst ein komplexes Pressensystem, das dem Papiergefüge Wasser entzieht, seine Festigkeit erhöht und die Oberflächengüte beeinflusst, bevor das verbliebene Restwasser durch dampfbeheizte Trockenzylinder verdampft wird. Das Rohpapier wird in langen Bahnen auf dem sogenannten Tambour aufgewickelt.
Pumpen werden in diesem Fertigungsprozess vor allem zur Abfuhr des Wassers benötigt.

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Kreiselpumpen

Je nach der weiteren Verwendung des Rohpapiers wird es in der Streichküche mit aus Pigmenten und Bindemitteln bestehender Streichfarbe bestrichen, um eine glatte bedruckbare Oberfläche zu erreichen.
Typische Medien in diesem Bereich sind Stärke, Kaolin, Kalziumkarbonat, Natronlauge, syn. Latex, Nassfestmittel etc.
Eine weitere nachträgliche Glättung kann durch das Satinieren in einem Kalander erfolgen, in dem das Papier unter Druck über beheizbare Walzen läuft.

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Exzenterschneckenpumpen, Drehkolbenpumpen, Schlauchpumpen

Unter diesem Begriff versteht man die weitere Verarbeitung der Papierbahnen  in kleinere Rollen, Bögen oder andere Vorprodukte, die beispielsweise zur Herstellung von Wellpappen und Kartonagen benötigt werden. Pumpen werden dabei nicht benötigt.

Abwässer fallen in der Papierproduktion bereits in der Herstellung des Zellstoffs her, bei der Harze und Lignine aus dem Holzfasern gelöst werden. Zusätzlich werden Bleichen wie Wasserstoffperoxyd und Chlorverbindungen verwendet.
Aber auch bei der Aufbereitung des Altpapiers müssen die Fasern von Fremdkörpern wir Klebern, Kunststoffen oder Büroklammern befreit werden. Beim sogenannten De-inking werden Druckfarben mit Wasser, Natronlauge und Seife von den Altpapier-Fasern gelöst.
In der Papiermaschine geht es vor allem um die Abfuhr des Wassers, das dem Faser-Wasser-Gemisch in den verschiendenen Trocknungsschritten auf dem Weg zum fertigen Papier wieder entzogen wird.
Je nach Art der Verschmutzung und anfallender Abwassermenge werden verschiedene Pumpentechnologien genutzt.

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Exzenterschneckenpumpen, Drehkolbenpumpen, Kreiselpumpen

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