Pumpen-Technologien -
vielseitig einsetzbar

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Öl- & Petrochemie

Die Maschinen und Anlagen kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz. In der Exploration zum Beispiel müssen mehrphasengemische, eine Mischung aus Gas und Flüssigkeiten, sicher transportiert werden. Hier bieten Schraubenspindelpumpen und Zentrifugalpumpen meist die richtigen Lösungen. Oft treten zähflüssige oder mit Feststoffen verunreinigte Medien auf. In den unterschiedlichen Teilen der Welt, in denen Öl und Gas gefördert werden, sind die unterschiedlichsten Anforderungen, z.B. durch den Schwefelgehalt, zu beachten.

In der jüngsten Vergangenheit haben mit dem Fracking und dem Verarbeiten von Ölsanden neue Verfahren Einzug gehalten, die oft höchste Anforderungen an die Förderhöhe stellen. Eine typische Lösung sind die Kolbenpumpen. Die Weiterverarbeitung findet in Raffinerien statt. Es werden aus dem Öl die unterschiedlichesten Kraftstoffe und Grundstoffe für die chemische Industrie hergestellt. Die eingestezten Pumpen müssen höchsten sicherheitstechnischen Anforderungen gerecht werden und eine hohe Verfügbarkeit wird verlangt. Zum Einsatz kommen oft Kreiselpumpen oder auch Vakuumpumpen. Die Tendenz zu immer höheren Anforderungen an die Verfügbarkeit und Sicherheit und niedrigste Emmissionen lassen dabei neben aufwendigen Wellendichtungssystemen immer häufiger auch dichtungslose, hermetische Antriebe -wie die Magnetkupplung oder die Spaltrohrmotorpumpe- zum Einsatz kommen. Oft zeichnen sich diese Pumpen durch eine lange MTBF und lange Wartungsintervalle aus.  

 

Den typischen Aufbau einer Raffinerie zeigt folgendes Diagramm:

 

 

Mehrstufige für gasbeladene Flüssigkeiten und für die Gasanreicherung

Erfolgreiche Anwendungsbeispiele

Rücklaufpumpen fördern Kerosin, Diesel und andere Medien bei Förderdrücken von 10-40 bar und Temperaturen von bis zu 400° Grad Celsius. Als Materialien kommen Stahlguss, hochlegierte Stähle oder Edelstähle zum Einsatz. Hohe Temepraturen und Drücke stellen enorme Anfroerunen an die Pumpentechnologie. Die API 610 beschreibt die typischen Anfroderungen an Kreiselpumpen. Es kommen fast ausschliesslich doppeltwirkende Gleitringdichtungen gem. API 682, oder mehr und mehr hermetische Lösungen gemäß API 685 zum Einsatz. 

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Radialpumpen

 

Transferpumpen fördern Kerosin, Diesel, Naphta und andere Medien zur Weiterverarbeitung in der Raffinerie. Temperaturen von über 200° Grad Celsius und leicht flambare Medien erfordern große Sorgfalt bei der Auswahl der Pumpen. Die API 610 beschreibt die typischen Anforderungen an Kreiselpumpen. Es kommen fast ausschliesslich doppeltwirkende Gleitringdichtungen gem. API 682, oder mehr und mehr hermetische Lösungen gemäß API 685 zum Einsatz.   

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Radialpumpen

 

Heavy Gas Oil, Heavy Diesel, Isomax und Slop Pumpen stellen unterschiedliche Anfroderungen an die Pumpentechnik. Für subere Medien empfehlen sich sichere, emissionsfreie Pumpen mit  hoher MTBF (API 610, API 682 und mehr und mehr API 685 Pumpen) 

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Radialpumpen

 

Um das Vakuum in diesem Schritt der Destillation zu erzeugen werden mehrstufige Vakuumsysteme eingesetzt. Diese bestehen aus Strahlersystemen und atmosphärenseitigen Flüssigkeitsvakuumpumpen. Ausgeführt nach API 681, ausgestattet mit Wellendichtungen nach API oder als hermetische Ausführung gemäß API 685 bilden diese eine zuverlässige, robuste Lösung. 

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Radialpumpen

 

 

 

Beim Hydroteating werden die Öldestilate von Unreiheiten, wie beipsielsweise Schwefel, Sauerstoff und Stickstoff, gereinigt. Bei moderateren Temperaturen (bis 200°C) und Drücken bis 45 bar kommen hauptsächlich Kreiselpumpen zum Einsatz. Werkstoffe sind bevorzugt Stähle und hochlegierte Stähle.

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Radialpumpen

 

 

 

Der Cracker spaltet ('cracken') die schweren Anteile des Öls in leichtere und wertvollere Kohlenwasserstoffe. Die typischen Anwendungen für Pumpen sind die Zulauf-, Leichtölumlauf- und Schwerölumlaufpumpen. Die oft stark durch Verunreinigungen und Feststoffe belastete Sumpfpumpe ist aus besonders erosionsfesten Stählen gefertig.  

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Radialpumpen

 

Im sogenannten Coker wird der Rückstand des Destillationskolonne auf über 450 °C erhitzt. Dadurch wird der Rückstand in Schweröl, Benzine und Naphta zerlegt. Der schwarze, fast nur aus Kohlenstoff bestehende Rückstand ('coke') gibt diesem Verfahrensschritt seinen Namen. 

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Radialpumpen

Bei moderateren Temperaturen (bis 200°C) und Drücken bis 45 bar kommen hauptsächlich Kreiselpumpen zum Einsatz. Werkstoffe sind bevorzugt Stähle und hochlegierte Stähle. Relevante Normen sind die API 610, API 682 (für Gleitringdichtungen) oder auch API 685 (für hermetische Kreiselpumpen). 

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Radialpumpen

 

Mit Hilfe von unterschiedlichen Amin-Lösungen (u.a. MEA,DEA, MDEA) werden CO2 und H2S haltige Gaströme gereinigt. Bei Temperaturen von 30°C  bis 130°C und Drücken bis zu 80 bar werden Pumpen nach API Norm und NACE Anforderungen eingesetzt. Hermetische Pumpen bieten dabei den Vorteil technischer Dichtigkeit beim Fördern von toxischen oder geruchsbelästigenden Medien. 

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Radialpumpen

 

Die Entschwefelung gemäß neuster Umweltschutzstandards ist einer der zentralen Prozess einer Raffinerie. Der aus dem Produkt entfernte Schwefel wird aufbereitet und als reines Element verkauft. Der flüssige Schwefel wird in speziellen, beheizten Pumpen bei hohen Temperaturen gefördert, teils werden diese als Tauchpumpen ausgeführt. Die Sour-Water Pumpen sind nach API und NACE Standards ausgeführt. 

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Radialpumpen

 

Flüssiggastransferpumpen  müssen den Aufstellbedingungen, Anforderung an Explosionsschutzgrad genügen und sollten sich durch gute Energieeffizienz, Gasmitförderraten und NPSH-Werten auszeichnen. Fördermenge - und Drücke hängen von den Einsatzarten ab. Antrieb erfolgt über entsprechende Drehstrommotoren. 

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Radialpumpen

Entladepumpen im mobilen Einsatz werden durch Hydraulikmotoren angetrieben, die vom Fahrzeug mit Druck versorgt werden.  Geringe Einbaumaße und Geräuschentwicklung  sind von Vorteil.  Die Beschickung des Endverbrauchertankes erfolgt je nach Anwendung mit oder ohne Pendelleitung, durch die  unterschiedliche Druckniveaus in dem abgebenden und empfangenden Tank ausgeglichen werden. Das Fehlen dieser Pendelleitung  führt zu höheren Druckdifferenzen, die die Pumpe überwinden muss. 

 

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