Oberflächen- und Bauteilereinigung

Der Reinigungsvorgang an einem Bauteil / Reinigungsgut kann je nach Verunreinigung in einem oder mehreren Arbeitsprozessen vollzogen werden. Das zu reinigende Bauteil / Reinigungsgut wird hierbei von unerwünschten Stoffen wie zum Beispiel Spänen, Staub, Ölen und Fetten, den Verunreinigungen oder Kontaminationen, bedeckt und soll hierbei in einem oder mehreren hintereinander durchgeführten Arbeitsschritten abgereinigt werden.

Den Ausgangspunkt stellt das zu reinigende Werkstück (Reinigungsgut) dar. Dieses kann aus unbearbeiteten oder kaum bearbeiteten Werkstücken wie Stählen, Blechen und Drähten bestehen. Aber auch bearbeitete Werkstücke sowie zusammengesetzte Bauteile zählen als Reinigungsgut. Dabei können ganz unterschiedliche Werkstoffarten vorliegen und auch Kombinationen aus verschiedenen Metallen und sogar Kunststoffen oder Verbundstoffen kommen häufig vor. Diese nehmen einen immer breiteren Raum ein, weil beispielsweise in der Autoindustrie vermehrt leichte Materialien eingesetzt werden.
Maße und Größe können sehr wichtig für die auszuwählenden Reinigungsmethoden werden. So werden etwa lange Schiffswellen meist manuell (händisch) gereinigt, während kleine Wellen für elektrische Geräte z. B. als Schüttgut in hochautomatisierten Anlagen gereinigt werden.

Ähnlich wichtig ist die Geometrie der Teile. So gehören etwa lange, dünne verwinkelte Bohrungen, in denen sich eventuell noch eingeklemmte Späne befinden, mit zu den größten Herausforderungen in diesem Fachgebiet.
Hier werden u. a. Roboter eingesetzt, die programmiert sind, die Bohrungen unter hohem Druck exakt auszuspülen.

Hierbei wird unterschieden in nachfolgende Reinigungstechniken:                        

  • Manuelle Reinigungstechniken
  • Maschinelle Reinigungstechniken
  • Automatische Reinigungstechniken
  • Roboterunterstützte Reinigungstechniken

Angewandte Reinigungstechniken:

  • Manuelle Reinigungstechniken
  • Maschinelle Reinigungstechniken
  • Automatische Reinigungstechniken
  • Roboterunterstützte Reinigungstechniken

Erfolgreiche Anwendungsbeispiele

Reinigen mit wässrigem Reiniger als Reinigungsmedien.
Weitere Bedingung bei der Auswahl ist dann die Frage, ob vor Ort gereinigt werden muss, was bei Reparaturen und Wartungen der Fall sein kann.

Üblicherweise läuft die Reinigung aber in der Werkstatt ab. Dabei soll oft die Beschickung in den Produktionsprozess integriert sein und die Reinigung     z.B. Teil des Montagebands sein, was erhöhte Anforderungen an die Anlagentechnik hinsichtlich Größe und Durchsatzvermögen stellt.

Solche Anlagen sind oft exakt an die Anforderungen hinsichtlich Reinigungsgut, Verunreinigungen und Beschickungsverfahren angepasst (Spezialanlagen). Standard sind allerdings noch immer zentrale Reinigungseinrichtungen, die dann auch meist als Multitask-Anlagen angefertigt sind, d. h. sie können verschiedene Reinigungsanforderungen erfüllen. Ein einfaches typisches Beispiel sind die in vielen Werkstätten anzutreffenden Waschtische oder einfachen Reinigungsautomaten.

Neben dem wässrigen Abreinigen unter Temperatureinwirkung werden die Bauteile mit zusätzlichen mechanischen Methoden und abgestimmten Kombinationen dieser Methoden am Bauteil unterstützt.
Die da wären:

  • Sprühen
  • Spritzen
  • Strahlen
  • Fluten
  • Dampfentfetten
  • Badumwälzung
  • Eindüsen von Gas
  • Injektionsfluten
  • Druckfluten und Ultraschall unterstützt

Technologien

Radialpumpen

Reinigen mit Lösemittel als Reinigungsmedien.
Weitere Bedingung bei der Auswahl ist auch hier die Frage, ob vor Ort gereinigt werden muss, was bei Reparaturen und Wartungen der Fall sein kann.

Üblicherweise läuft die Reinigung aber in der Werkstatt ab. Dabei soll oft die Beschickung in den Produktionsprozess integriert sein und die Reinigung z.B. Teil des Montagebands sein, was erhöhte Anforderungen an die Anlagentechnik hinsichtlich Größe und Durchsatzvermögen stellt.

Solche Anlagen sind oft exakt an die Anforderungen hinsichtlich Reinigungsgut, Verunreinigungen und Beschickungsverfahren angepasst (Spezialanlagen). Standard sind allerdings noch immer zentrale Reinigungseinrichtungen, die dann auch meist als Multitask-Anlagen angefertigt sind, d. h. sie können verschiedene Reinigungsanforderungen erfüllen. Ein einfaches typisches Beispiel sind die in vielen Werkstätten anzutreffenden Waschtische oder einfachen Reinigungsautomaten.

Neben dem Abreinigen der Bauteile in organischem Lösemittel unter Temperatureinwirkung werden die Bauteile auch hier mit zusätzlichen mechanischen Methoden und abgestimmten Kombinationen dieser Methoden am Bauteil unterstützt.

Die da wären:

  • Sprühen
  • Spritzen
  • Strahlen
  • Fluten
  • Dampfentfetten
  • Badumwälzung
  • Eindüsen von Gas
  • Injektionsfluten
  • Druckfluten und Ultraschall unterstützt

Technologien

Radialpumpen

Hierbei wird auf das Anforderungsprofil der Bauteilereinigung und das oder die eingesetzten Verfahren sowie den Grad der Verschmutzung wie auch der eingesetzten Chemie / Reiniger besonders eingegangen.

Technologien

Radialpumpen

Hierbei eingesetzte Dichtungsvarianten:

  • Einfach wirkende Gleitringdichtung
  • Doppeltwirkende Gleitringdichtung (Quenschsystem)
  • Doppeltwirkende Gleitringdichtung (Sperrdrucksystem)
  • Hinterspülung der Gleitringdichtung
  • Magnetkupplung
  • Abdichtung durch Drosselblende

Technologien

Radialpumpen

Hierbei werden die Hydrauliken der Pumpe an das Reinigungsgut und das abzureinigende Medium wie Volumenstrom und Systemdrücke angepasst.

Hierbei eingesetzte Arten der Hydrauliken und Gehäusen und Laufräder.

Bauformen:

  • Einstufige Kreiselpumpen
  • Mehrstufige Kreiselpumpen
  • Eintauchpumpen
  • Spiralgehäusepumpen
  • Peripheralradpumpen
  • Membranpumpe

Laufräder:

  • geschlossenes Laufrad
  • offenes Laufrad
  • halboffenes Laufrad
  • Kanalrad
  • Freistromlaufrad
  • Peripheralradlaufrad
  • Membrane

Technologien

Radialpumpen

  • Klaus-Peter Müller: Praktische Oberflächentechnik. Auflage 2003. XII, vieweg, Braunschweig/Wiesbaden, ISBN 978-3-528-36562-2.
  • Thomas W. Jelinek: Reinigen und Entfetten in der Metallindustrie. 1. Auflage, Leuze Verlag, Saulgau 1999, ISBN 3-87480-155-1.
  • Brigitte Haase: Wie sauber muß eine Oberfläche sein? In: Journal Oberflächentechnik. Nr. 4, 1997.
  • Brigitte Haase: Reinigen oder Vorbehandeln? Oberflächenzustand und Nitrierergebnis, Bauteilreinigung, Prozesskontrolle und -analytik. Hochschule Bremerhaven.
  • Bernd Künne: Online Fachbuch für industrielle Reinigung. In: bauteilreinigung.de. Universität Dortmund, Fachgebiet Maschinenelemente
  • Reiner Grün: Reinigen und Vorbehandeln – Stand und Perspektiven. In: Galvanotechnik. 90, Nr. 7, 1999, S. 1836–1844.
  • Günter Kreisel et al.: Ganzheitliche Bilanzierung/Bewertung von Reinigungs-/Vorbehandlungstechnologien in der Oberflächenbehandlung. Jena 1998, Institut für Technische Chemie der FSU.
  • Martin Bilz, Mark Krieg, Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik: Methodisches Handeln in der Reinigungstechnik – Sauberkeit effizient planen. In JOT Industrielle Teilereinigung, Vieweg+Teubner Verlag / GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden, 1/2009, S. 7–9

Seite teilen

Hier finden Sie die passende Pumpen-
Technologie für Ihre Anforderung.

Zum Selector