Pumpen-Lexikon

Außenverzahnte Zahnradpumpe

Die außenverzahnte Zahnradpumpe zählt zu den rotierenden Verdrängerpumpen. Sie ist zur Förderung von niedrigviskosen Medien wie Alkoholen, Lösemitteln oder Flüssiggasen sowie mittel- und hochviskosen Medien wie Kunststoffschmelzen, Gumbase oder Gummi geeignet. Feststoffbeladene Medien können allerdings nur mit Einschränkungen gefördert werden.

Eine Zahnradpumpe besteht aus einem Gehäuse mit zwei Deckeln. Das angetriebene Zahnrad und das getriebene Zahnrad sind in vier Gleitlagern gelagert. Die herausgeführte Antriebswelle ist durch eine Dichtung abgedichtet.
Die miteinander kämmenden Zahnräder werden durch das Gehäuse eingeschlossen. Das Spiel zwischen dem Zahnkopf und dem Gehäuse ist sehr eng. Auf beiden Seiten des Gehäuses sind Öffnungen. Eine Öffnung ist an der Saugseite und die andere Öffnung an der Druckseite der Pumpe. Ein Zahnrad wird durch die aus dem Pumpengehäuse herausgeführte Welle angetrieben. Während der Drehung der Zahnräder wird zwischen zwei Zähnen und dem Gehäuse eine Kammer gebildet, die mit der zu pumpenden Flüssigkeit gefüllt ist. Bei Drehung der Zahnräder wird die Flüssigkeit außen von der Saug- zur Druckseite gefördert. Dort wo die zwei Zahnräder wieder zusammentreffen wird das Fördermedium aus der Zahnlücke ausgequetscht. Daher wird eine Zahnradpumpe als Verdrängerpumpe bezeichnet.
Die meisten Zahnradpumpen haben hydrodynamische Gleitlager, die mit der zu pumpenden Flüssigkeit geschmiert werden. In seltenen Fällen werden Kugellager verwendet.

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