Pumpen-Lexikon

Wellenkupplung

Eine Wellenkupplung bildet das Verbindungsglied zwischen den Wellen eines Motors und den Wellen einer Pumpe und ermöglicht damit die Übertragung mechanischer Kraft. Je nach Pumpentyp kann diese Verbindung starr oder nicht starr sein. Blockpumpen verfügen über keine Wellenkupplung.

Starre Wellenkupplungen verbinden in der Regel Wellen, die einwandfrei und ohne Verlagerung fluchten. Hierzu gehören unter anderem Zahn-, Flansch- und Scheibenkupplungen. Der exakte Einbau ist notwendig, um zu verhindern, dass Fluchtfehler die Kupplung oder umliegende Wellenstücke zu stark beanspruchen. Im Gegensatz dazu lassen nachgiebige Wellenkupplungen geringe Fluchtfehler oder Stöße zu und kommen als elastische und schlupffreie Verbindungselemente zum Einsatz. Die Fluchtfehler werden dabei zum Beispiel durch Federelemente ausgeglichen.

Darüber hinaus gibt es je nach Einsatz der Pumpe weitere Arten von Wellenkupplungen. Dazu gehören zum Beispiel doppelkardanische Wellenkupplungen, die unter anderem in Chemiepumpen eingesetzt werden, die heiße Medien fördern. Sie besteht aus zwei Wellenkupplungen mit angeflanschtem Zwischenstück.

 

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