Pumpen-Lexikon

Teillastbetrieb

Bei Pumpen, die in Teillast betrieben werden, ist der Volumenstrom des Betriebspunkts kleiner als beim Betrieb unter Volllast. Während unter Volllast das größtmögliche Drehmoment bei gegebener Drehzahl bereitgestellt wird, bewirkt der Betrieb in Teillast eine Drosselung. Diese wird durch eine Reduzierung der Energiezufuhr erwirkt.

Sinnvoll kann der Teillastbetrieb sein, weil der höchste Wirkungsgrad des Aggregats meist nicht nahe der Volllastkurve liegt. Wird die Drehzahl reduziert, ist die Folge also meist ein effizienterer Betrieb. Durch den variablen Betrieb kann eine Pumpe außerdem bedarfsgerecht gesteuert werden – es wird nur so viel Energie gebraucht, wie zur Förderung der gewünschten beziehungsweise anfallenden Menge des Mediums nötig ist. Auf lange Zeit betrachtet, wirkt sich ein Betrieb bei Teillast zudem positiv auf die Lebensdauer einer Pumpe aus.

Der Teillastbetrieb kann am einfachsten über einen Frequenzumrichter bewerkstelligt werden. Mit diesem ausgerüstet, kann die Drehzahl des Aggregats flexibel angepasst werden.

 

Seite teilen

Hier finden Sie die passende Pumpen-
Technologie für Ihre Anforderung.

Zum Selector