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Peripheralpumpe

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Eignen sich besonders für kleine Fördermengen und hohe Förderdrücke

Peripheralpumpen sind Kreiselpumpen zur Förderung reiner Fördermedien. Sie werden dort eingesetzt, wo große Förderhöhen bei kleinen Förderströmen gefordert sind. Peripheralpumpen besitzen außerdem im Vergleich zu anderen Kreiselpumpen die Fähigkeit, große Gasanteile ohne Unterbrechung der Flüssigkeitsströmung mitfördern zu können.

Bei Peripheralradpumpen, die den Kreiselpumpen zuzuordnen sind, erfolgt die Energieübertragung auf das Fördermedium im Laufrad und dem umliegenden Seitenkanal. Bedingt durch Zentrifugalkräfte rezirkuliert das Fördermedium mehrfach aus dem Seitenkanal zurück in das Laufrad. Dadurch wird die Energieübertragung erhöht und es können große Förderhöhen trotz einer kleinen Baugröße erreichen werden. Das generelle Funktionsprinzip ähnelt dem von Seitenkanalpumpen. Der Unterschied liegt darin, dass sich der Seitenkanal einer Peripheralpumpe auch entlang der Stirnseite des Laufrades erstreckt.
Peripheralradpumpen besitzen meist über 20 Schaufeln, die sternförmig auf beiden Seiten einer Tragscheibe angeordnet sind.

Merkmale einer Peripheralpumpe

  • kompakte Bauweise
  • große Förderhöhen für kleine Volumenströme
  • je nach Typ selbstansaugend
  • hohe Gasmitförderfähigkeit ohne Unterbrechung des Förderstroms
  • stabile Erzeugung von Mikroblasen bei Förderung von Flüssigkeits-Gas-Gemischen
  • direkte Gaszugabe nach VDMA24430 möglich
  • aufgrund geringer Spaltspiele nicht für verschmutzte Medien geeignet
  • linear fallende Kennlinie bei zunehmendem Förderstrom
  • geringer Achsschub

Anwendungsspektrum einer Peripheralpumpe

Peripheralpumpen werden dort eingesetzt, wo große Förderhöhen bei kleinen Förderströmen und Pumpen mit geringen Abmessungen gefordert sind. Sie eignen sich für reine, nicht abrasive oder verschmutzte Fördermedien.

Zur Anwendung kommen Peripheralpumpen z.B. in Autowaschanlagen,zur Druckerhöhung in Wassernetzen,in der chemischen Industrie oder im Maschinenbau zur Kühlung, Umwälzung und als kleine Kesselspeisepumpe.

Sie werden außerdem zur Anreicherung und Vermischung von Flüssigkeiten mit Gasen eingesetzt. Hauptanwendungsgebiete im Mehrphasenbereich sind Biokraftstoffanlagen, Druckentspannungsflotation, Neutralisation, Trinkwasseraufbereitung, Bioreaktoren, Rohölwasserseperation auf Bohrinseln und Ölfeldern sowie die allgemeine Verfahrenstechnik.

Benefits einer Peripheralpumpe

Peripheralpumpen können bei anteiliger Ausgasung des Mediums oder kurzzeitigem Lufteintritt ohne Abriss des Förderstrom arbeiten. Zudem können sehr große Gasanteile permanent mitgefördert werden. Sie eignen sich insbesondere bei Mehrphasenanwendungen mit geringen Volumenströmen.

Fördercharakteristika einer Peripheralpumpe

  • Förderbereich: Q= 0,5 - 15 m³/h
  • maximale Förderhöhe: 107m (50Hz); 145m (60Hz)
  • Temperatur:
    PBU: 80°C bis (140°C)
    PBM: bis 200°C
  • Betriebsdruck: PBU / PBM: max. 16 bar
  • Viskosität: bis 1E-3 Pas
  • Gasmitförderung: bis 15%
  • Umgebungstemperatur: -20°C bis 40°C

 

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