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Leckage-Schutz gegen Medienverlust

Systeme schlagen bei Lecks Alarm

Leckagen bei Industriepumpen frühzeitig erkennen

 


Alljährlich führt der Weltwassertag den Wert des kostbaren Guts vor Augen: Wasser ist lebensnotwendige Ressource und doch für einen großen Teil der Weltbevölkerung nach wie vor nicht selbstverständlich. Auch in hochentwickelten Regionen wie Europa lässt der Umgang mit Wasser immer noch zu wünschen übrig. So gehen etwa in Deutschland bis zu fünf Prozent des in der öffentlichen Wasserversorgung transportierten Wassers verloren.

Die enormen Verluste sind vor allem eine Kostenfrage. Infrastruktur zu erneuern ist teuer – eine Tatsache, die nicht nur die öffentliche Hand kennt, sondern auch jeder Unternehmer. Doch gerade in den Betrieben privatwirtschaftlicher Unternehmen kann die Prävention vor Leckagen sich schnell lohnen. Schließlich wird hier nicht nur Wasser gefördert, sondern oft auch Flüssigkeiten, die teurer sind.

 

Leckagen erkennen mit intelligenter Technik

Für die zuverlässige Fluidförderung sind zwei Komponenten der Infrastruktur unerlässlich: Pumpen und Rohrleitungen. Unbemerkte Leckagen treten besonders an der Verrohrung auf, denn sie befindet sich meist außerhalb der Sichtweise des Anlagenpersonals, häufig ist sie sogar unterirdisch verlegt. Glücklicherweise kann die Pumpe mit Technik ausgerüstet werden, die Leckagen erkennt. Systeme für die Leckageerkennung bieten sowohl Hersteller von Pumpen als auch von Automatisierungstechnik an. Die Systeme werden häufig am Frequenzumrichter installiert, der die Pumpe regelt, oder als kompaktes Modul im Schaltschrank untergebracht. Örtliche Nähe zur Pumpe oder zur Rohrleitung ist also nicht zwingend nötig: Einheiten, die mehrere Pumpen gleichzeitig überwachen, können teilweise bis zu 250 Meter vom Aggregat entfernt installiert werden.

 

Geänderter Energieverbrauch kann Lecks aufzeigen

Systeme, die im Schaltschrank installiert  werden oder Teil des Frequenzumrichters  sind, erkennen Leckagen über den Stromverbrauch der Pumpe: Üblicherweise benötigt die Pumpe während des Betriebs mehr Leistung, je schneller sie läuft. Führt eine erhöhte Geschwindigkeit nicht zu einer entsprechenden Zunahme des Energiebedarfs, schlägt das System Alarm.
Anlagenbetreibern bieten diese Vorkehrungen gleich mehrfachen Schutz: Zum einen können sie Lecks orten, bevor beträchtliche Mengen des Förderguts austreten. Zum anderen schützt ein solches System die Pumpe vor möglichen Schäden durch Trockenlauf oder ausbleibende Zirkulation, etwa bei Kühlsystemen. Das System zur Leckageerkennung kann dann die Antriebsgeschwindigkeit reduzieren, um die Pumpe vor Überlast zu schützen.

 

Leckageschutz am besten von Anfang an bedenken

Ob Leckage, Trockenlauf oder Schäden am geförderten Produkt: Anbieter effizienter Pumpentechnik liefern Lösungen, die jedes gewünschte Medium sicher und energiesparend fördern. Sie sind noch unsicher, welche Pumpentechnologie die richtige für Ihre Anwendung ist? Die Star Pump Alliance bietet eine umfangreiche Übersicht über die gängigsten Pumpentypen, mit denen sich Medien jeder Art und unter verschiedensten Bedingungen pumpen lassen.
 

 

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