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Innovation für explosive Fluide: LEWA weiht Container-Prüfstand ein

Realistische Prüfbedingungen sind für das Testen von Pumpen- und Systementwicklungen notwendig. Viele der Fluide, die zum Einsatz kommen, sind als kritisch hinsichtlich der Explosionsgefahr und des Mitarbeiterschutzes zu sehen. Daher entschied sich LEWA, das Versuchsfeld für die Anwendung solcher Medien zu erweitern. Das Leonberger Unternehmen weihte kürzlich einen eigens entwickelten Container-Prüfstand ein, der für Versuche mit heißen oder explosiven Fluiden verwendet wird.

Der optimierte Container enthält neben einem Versuchsbereich der Explosionsschutz-Zone 1 auch einen sicheren, nicht explosionsgefährdeten Schaltraum für die Unterbringung der Antriebs- und Steuerungs-technik. Getestet werden kritische Fluide wie Benzin, Methanol, Aceton oder Nitroverdünnung bei Pro-zesstemperaturen von bis zu 80 °C und einer maximalen Menge von 200 l. Heißversuche mit Rapsöl, Gly-cerin oder Fragotherm erreichen sogar die 200 °C-Marke. Ein hochauflösendes Datenerfassungssystem sorgt beständig dafür, dass die Funktionsfähigkeit der jeweiligen Pumpe genau überwacht wird. Um die Gesundheit der Beschäftigten sowie die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten, wurden Zündschutz-maßnahmen für Infrastruktur, Antriebssystem und Messkreis, beispielsweise durch den Einsatz von druckfesten Gehäuse-Kapselungen sichergestellt. Außerdem verfügt der Prüfstand neben separaten Rauch- und Flammenmeldern auch über ein System, welches bei einer möglichen Gasdetektion automa-tisch eine Differenzdruck überwachte Zwangslüftung mit fünffachem Luftwechsel und Abluftsicherung einleitet.

 

 

LEWA's Container-Prüfstand

Der Prüfstand-Container ist in zwei Bereiche aufgeteilt – er enthält neben dem explosionsgefährdeten Versuchsbereich der Zone 1, in dem die Testexperimente stattfinden, auch einen sicheren Schaltraum zum Betrieb der Anlage.

 

Quelle & Copyright: LEWA GmbH

 

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