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Energieeffizienz: Kosten bei Pumpen senken

Mit diesen 6 Tipps senken Sie die Verbrauchskosten Ihrer Pumpen

Energiekosten bei Pumpen senken
 

Der Jahresbeginn ist die Zeit der guten Vorsätze – im Privaten, aber oft auch geschäftlich. Und gerade unter dem Einfluss einer globalen Pandemie ist der Wunsch umso größer, dass das neue Jahr besser wird als das vergangene. Da die Energiepreise weiter steigen, lohnt es sich zum Beispiel, einmal die Verbraucher in der Anlage unter die Lupe zu nehmen. Einen festen Platz haben die Pumpen: Schätzungen zufolge sind sie in Europa für 300 der rund 3.300 Terrawattstunden Strom verantwortlich, die jährlich verbraucht werden.

Doch wie kann der Leistungshunger der fluidfördernden Arbeitspferde gezügelt werden?
Es gibt viele Möglichkeiten, um die Energieeffizienz zu erhöhen und Kosten zu sparen. Sechs Anregungen bietet die folgende Liste:
 

1. Smarte Pumpen dank Digitalisierung und Vernetzung

Die Digitalisierung bietet umfassende Möglichkeiten zur Effizienzoptimierung in allen Branchen. Mit vernetzter Sensorik können Pumpen rund um die Uhr überwacht werden: Passt der Energieverbrauch zur Leistung? Kündigt sich ein Schaden an der Welle an oder droht Kavitation? Intelligente Systeme ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Schäden und Effizienzverlusten und werden von vielen Herstellern auch als Retrofit angeboten.
 

2. Das ganze System in den Blick nehmen

Pumpen müssen den Anforderungen des Systems entsprechen – nicht umgekehrt. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Pumpe sollte daher der Blick immer auf die gesamte Anlage gerichtet werden. Aggregate, die auf dem Papier hohe Leistung bei niedrigem Verbrauch versprechen, aber nicht zum beabsichtigten Einsatz passen, können sich in der Praxis als Kostenfresser erweisen. Erfahrene Pumpenanbieter verfügen über branchenspezifisches Know-how, um Fehlgriffe zu vermeiden.
 

3. Die Lebenszykluskosten sind entscheidend

Investitionskosten auszugeben macht keinen Spaß. Unter Kostendruck kann daher schnell der Gedanke entstehen, zum Beispiel den Druck- oder Temperaturbereich der Pumpe zu erweitern, um Anfangskosten zu reduzieren. Langfristig wirken sich solche Maßnahmen jedoch oft nachteilig aus: Die Energiekosten über den gesamten Lebenszyklus steigen. Da sie locker zwei Drittel der Gesamtlebenszykluskosten (Total Cost of Ownership, TCO) ausmachen, wird also am falschen Ende gespart. Viele Pumpenhersteller bieten eine TCO-Berechnung an, die gute Prognosen über die zu erwartenden Kosten ermöglichen.
 

4. Die Leistung muss zum Bedarf passen

Um den sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten, wurden bei der Planung über Jahrzehnte hinweg gern großzügige Sicherheitspuffer eingerechnet. Schließlich soll die Pumpe bei einer Spitze nicht gleich an ihre Leistungsgrenze stoßen. Moderne Aggregate können mit kurzzeitigem Mehrbedarf jedoch souveräner umgehen als altgediente Exemplare. Zudem erlauben zeitgemäße Systeme, höheren Bedarf schneller zu erkennen. Eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit Ihrer Pumpen kann sich lohnen: Ist ein überdimensioniertes Modell darunter, kann ein Austausch spürbare Ersparnisse bringen.
 

5. Mit Frequenzumrichter arbeitet die Pumpe nur, wenn sie gebraucht wird

Arbeiten Ihre Pumpen noch mit kontinuierlicher Drehzahl? Dann könnte es Zeit für ein Upgrade sein: Ein Frequenzumrichter passt die Leistung der Pumpe an den aktuellen Bedarf an. Wenn dieser häufig schwankt, kann sich die Investition schnell rentieren. Ein Sanftanlauf, der die Drehzahl stufenlos erhöht, schont zudem die Pumpe und das Gesamtsystem. Als Retrofit lassen sich auch bestehende Pumpen mit Frequenzumrichter ausstatten. Moderne Geräte, die speziell für den Einsatz mit Pumpen entwickelt wurden, bieten zudem zusätzliche Vorteile wie einen Leckageschutz oder Drucksensoren.
 

6. Neue Modelle arbeiten effizienter

Die Technik entwickelt sich fortlaufend weiter – bei Pumpen wie bei Motoren. Hat Ihr Aggregat bereits viele Jahre gearbeitet, ist es vielleicht auch Zeit für einen Austausch. Pumpen mit modernen Antrieben nach Wirkungsklassen von IE3 oder sogar IE4 haben einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch als alte Aggregate. Selbst der Austausch eines IE3-Motors gegen ein IE4-Modell kann den Verbrauch oft um zehn Prozent reduzieren. Je nach Durchsatz steht einer schnellen Amortisation damit nichts im Weg.

 

Der schnellste Weg zur effizienten Pumpe

Egal, auf welchem Weg Sie den Energieverbrauch Ihrer Pumpe reduzieren möchten – hilfreich ist ein Partner an Ihrer Seite, der Sie mit Fachwissen und Erfahrung unterstützt. Die Mitgliedsunternehmen der Star Pump Alliance bieten Kunden umfassendes, branchenspezifisches Know-how. Wollen Sie alte energiehungrige Pumpen durch moderne Modelle ersetzen? Der PUMPselector führt Sie schnell und einfach zur passenden Lösung – jetzt ausprobieren!

 

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