Die KOS Kolbenpumpen zählen zu den robustesten und effizientesten Verdrängerpumpen in industriellen Anwendungen. Die KOS-Baureihe wurde speziell für die Förderung hochviskoser Schlämme (Dickstoffe) entwickelt. Doch wie weit lässt sich diese Technologie skalieren? Der direkte Vergleich zwischen der größten S-Rohr Kolbenpumpe weltweit und der kleinsten S-Rohr Kolbenpumpe zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig das Prinzip einsetzbar ist.
Die Mammutpumpe für den Bergbau
Für große Fördermengen wie sie vorzugsweise beim Rückverfüllen des Bergversatzes anfallen ist die KOS 25200 bestens geeignet. Durch den großen Durchmesser des S-Rohres verhält sie sich sehr tolerant gegenüber Fremdkörpern im Pumpmaterial.
Durch ihre Bauweise besticht sie mit einer geringen Anzahl an Verschleißteilen und langen Wartungsintervallen. Was in Gebieten mit geringer Infrastruktur vorteilhaft ist.
Die Kompaktlösung für sensible Anwendungen
Dank ihrer kompakten Bauweise überzeugt die KOS 730 mit konstanter Förderleistung und langem Wartungsintervall. Zudem ist sie für den 24/7- Dauerbetrieb ausgelegt.
Die kleinste KOS findet ihre Anwendung bevorzugt in Bereichen, in denen organische Stoffe wie z.B. Klärschlamm oder Sondermüll in eine Verbrennung transportiert werden. Sehr vorteilhaft in diesen Anwendungen ist dabei das geschlossene und wartungsarme System.
Zwei Pumpen, ein Versprechen
Ob im Bergwerksumfeld mit anorganischen Stoffen oder im industriellen Umfeld mit organischen Stoffen – beide Pumpen stehen für das gleiche Versprechen: Maximale Zuverlässigkeit, auch unter Extrembedingungen. Die Technologie hält, was sie verspricht – in jeder Größe.
Der direkte Vergleich der beiden Extremmodelle zeigt nicht nur die technische Bandbreite, sondern auch das Potenzial einer bewährten Technologie, die exakt an ihre jeweilige Aufgabe angepasst werden kann.