Dosierpumpe

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Für höchste Genauigkeit und Sicherheit

Ihre Bezeichnung haben diese Pumpen von der oszillierenden Bewegung des Verdrängers in Form eines Kolbens oder einer Membran, der den Arbeitsraum wechselnd vergrößert und verkleinert. Um ein Rückströmen des Fördermediums zu verhindern, muss der Arbeitsraum durch zwei Ventile abgeschlossen sein.

Während der Rückwärtsbewegung des Verdrängers vergrößert sich der Arbeitsraum und es entsteht ein Unterdruck gegenüber dem Druck vor dem selbsttätigen Saugventil. Durch diese Druckdifferenz öffnet das Saugventil und die Förderflüssigkeit wird in den Arbeitsraum gesaugt.Hat der Verdränger seine hintere Totlage erreicht, endet der Saughub. Das Saugventil schließt durch seine Eigenmasse oder durch eine zusätzliche Feder. Während der Vorwärtsbewegung des Verdrängers verkleinert sich der Arbeitsraum. Dadurch steigt der Druck an. Ist dieser geringfügig über den Gegendruck angestiegen, öffnet das selbsttätige Druckventil und das vorher angesaugte Flüssigkeitsvolumen wird ausgestoßen. In der vorderen Totlage schließt das Druckventil Der nächste Hubzyklus beginnt.
Bei den meisten Bauarten der oszillierenden Verdrängerpumpe ist der Förderstrom kaum abhängig vom Förderdruck; man spricht von einer drucksteifen Kennlinie. Des Weiteren besteht eine lineare Abhängigkeit des Förderstromes von Hublänge und Hubfrequenz. Oszillierende Verdrängerpumpen eignen sich daher zur Förderung und exakten Dosierung von fließfähigen Stoffen in einem weiten Druck- und Volumenstrombereich.

Anwendungsspektrum einer Dosierpumpe

Die leckagefreien Varianten, also hermetisch dichte Membranpumpen, erweitern den Einsatzbereich der oszillierenden Verdrängerpumpen enorm, sodass die Förderfluide folgende Eigenschaften aufweisen können:

  • Abrasiv (Suspensionen mit SiO2, Al2O3, Katalysatoren, Schleifpasten)
  • Explosiv (Wasserstoff, Silane)
  • Extreme Reinheit (Antibiotika)
  • Hoher Dampfdruck (Flüssiggase)
  • Korrosiv (HCl, HF, HNO3)
  • Radioaktiv (Plutonium-/Uransalzlösungen)
  • Reaktiv (Wasserglas, Natrium, Aluminiumalkyl)
  • Schlecht schmierend (Flüssiggase)
  • Steril (Lecithin, Pflanzenöle, Milchprodukte)
  • Toxisch (Chlor, Brom)
  • Wertvoll (Gewürzextrakte, flüchtige Öle

Benefits einer Dosierpumpe

Vorteile:

  • Äußerst drucksteife Pumpenkennlinie
  • Hermetisch dicht
  • Sehr genaue Dosierung
  • Trockenlaufsicher
  • Bedingt selbstansaugend

Fördercharakteristika einer Dosierpumpe

  • Druck: Vakuum bis 1.200 bar (max. 3.500 bar)
  • Förderstrom: 1 ml/h bis 1500 m³/h
  • Temperatur: -270 °C bis +500 °C
  • Viskosität: 0,1 bis 100.000 mPa
Dosierpumpe ecoflow
Dosierpumpe triplex
Dosierpumpe ecoflow - Schnitt

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