Pumpentechnologie -
vielseitig einsetzbar

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Titandioxidproduktion - Zuverlässiger Pumpenbetrieb durch passende Werkstoffwahl

Beim der Förderung von Schwefelsäure ist die Werkstoffauswahl besonders schwierig. Dabei ist es entscheidend einen technisch zuverlässigen, aber auch wirtschaftlichen Werkstoff auszuwählen. Die Korrosivität der Schwefelsäure schwankt gleichermaßen mit ihrer Konzentration und ihrer Temperatur. Die meisten metallischen Werkstoffe decken jedoch nur Teilbereiche ab,

was bei Schwankungen der Konzentration oder Temperatur zu einem rasanten und kostspieligen Materialabtrag führen kann. Für Temperaturen bis 180°C können Kunststoffpumpen demgegenüber ein deutlich breiteres Spektrum abdecken und dabei die Betriebsrisiken und -kosten minimieren.

Aufgabe

Ein international agierender Chemiekonzern verwendete in der Vergangenheit in seiner Hydrolyseanlage zur Herstellung von Titandioxid (TiO2) Pumpen aus dem Werkstoff Hasteloy. Bei der Hydrolyse wird Titanoxidsulfat mit Hilfe von Wasser umgesetzt zu Schwefelsäure und Titandioxid (TiO2).  Die Pumpen werden dabei dauerhaft einer Schwefelsäure mit einer Konzentration von bis zu 30% und einer Betriebstemperatur um 110°C ausgesetzt. Die zunächst eingesetzten Pumpen aus Hasteloy machten regelmäßig Probleme da der gewählte Werkstoff gegenüber dem Fördermedium nicht dauerhaft beständig war und Korrosion als auch Erosion zum Opfer fiel. Hohe Ersatzteilkosten für die Hasteloyteile führten zu erhöhten Instandhaltungsaufwendungen und die Stillstandzeiten, darüber hinaus, zu Reibungen im Produktionsablauf. Man begab sich auf die Suche nach einer Alternative.

Lösung

Die Munsch Kunststoffkreiselpumpe Typ NP, ist in den Werkstoffen Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) und Polyvenyidenfluorid (PVDF) erhältlich. Durch die verschiedenen Werkstoffe kann sie perfekt auf das jeweilige Fördermedium angepasst werden und verliert dabei die Wirtschaftlichkeit nie aus den Augen. Für den vorliegenden Anwendungsfall wurde auf Grund der erhöhten Medientemperatur um 110°C der Werkstoff Polyvenyidenfluorid (PVDF) ausgewählt und eine entsprechende Pumpe eingebaut. Nach einer ersten erfolgreichen Erprobungsphase wurden neben der Ursprungspumpe weitere Einheiten, installiert die inzwischen über mehrere Jahre ohne jede Auffälligkeit (weder Korrosions- noch Erosionserscheinungen) laufen. Die Zufriedenheit des Betreibers, mit der vorgeschlagenen Lösung durch die Firma Munsch, belegt ein Referenzschreiben.

Technik

Hersteller: MUNSCH

Pumpe NP
Medium Schwefelsäure mit Titandioxid (TiO2)
Fördermenge 60 m³/h
Druck 4,3 bar
Temperatur 110 °C
Drehzahl 1450 rpm

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